Aktueller Hinweis
Wir haben neue E-Mail-Adressen.
Bitte aktualisieren Sie Ihre Kontaktdaten.
Vielen Dank.
1,48 Millionen Euro für die Modernisierung der Ulrichswerkstätten Schwabmünchen
Freistaat Bayern fördert die Modernisierung des Werkstattgebäudes St. Ulrich der Ulrichswerkstätten Schwabmünchen mit rund 1,48 Millionen Euro.
Die Modernisierung des Werkstattgebäudes St. Ulrich in der Töpferstraße 11 ist ein wichtiger Schritt, um den Standort zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die Arbeitsbedingungen für Menschen mit Teilhabebeeinträchtigungen sowie Mitarbeitende nachhaltig zu verbessern. Die Gesamtinvestition beträgt 2.271.211 Euro. Der Freistaat Bayern unterstützt das Vorhaben mit einer Förderung in Höhe von 1.476.000 Euro. Weitere Mittel stammen vom Bezirk Schwaben sowie aus Eigenmitteln der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH.
In den Ulrichswerkstätten Schwabmünchen sind derzeit 175 Menschen mit und ohne Teilhabebeeinträchtigungen beschäftigt. Hinzu kommen zwölf Teilnehmer*innen im Berufsbildungsbereich sowie 35 Personen in der Förderstätte.
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf übergab den Förderbescheid am 24. Juli an Landes-Caritasdirektor Dr. Andreas Magg, Diözesan-Caritasdirektor Markus Müller, Sonja Schoenberner, Geschäftsführerin der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH, sowie Stefan Leinsle, Einrichtungsleiter der Ulrichswerkstätten Schwabmünchen.
Während der Bauarbeiten werden die Arbeitsbereiche neu organisiert. Insgesamt 80 Beschäftigte aus den Bereichen Montage, CABito-Montage und Hauswirtschaft ziehen vorübergehend in Räumlichkeiten der Hosokawa Alpine AG, die ab Oktober in ihre Muttergesellschaft in Augsburg integriert wird. Weitere 40 Beschäftigte sowie Mitarbeitende aus Verwaltung, Sozialdienst, Begleitendem Dienst und Einrichtungsleitung arbeiten während der Bauzeit im Gebäude St. Wolfhard in der Töpferstraße 12. So können die notwendigen Arbeiten reibungslos und schnell durchgeführt werden.
„Mit der umfassenden Modernisierung investieren wir nicht nur in ein Gebäude, sondern vor allem in gute und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen für die Menschen, die hier täglich arbeiten“, betonte Sonja Schoenberner. „Unser Ziel ist es, die Ulrichswerkstätten Schwabmünchen nachhaltig weiterzuentwickeln und den Standort langfristig zu sichern.“
Die Finanzierung des Projekts setzt sich aus 1.476.000 Euro Fördermitteln des Freistaats Bayern (65 Prozent), 113.561 Euro des Bezirks Schwaben (5 Prozent) sowie 681.650 Euro Eigenmitteln der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH (30 Prozent) zusammen.
Mit der Modernisierung werden die Ulrichswerkstätten Schwabmünchen langfristig fit für die Zukunft gemacht. Ziel ist es, die Qualität der Arbeitsplätze weiter zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu leisten.