Technische Störung
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Bundestagsabgeordnete Heike Heubach besucht Ulrichswerkstätten Aichach
Während ihrer Sommertour durch Augsburg, Augsburg-Land, Aichach-Friedberg und das Ostallgäu machte Heike Heubach Station bei der CAB Behindertenhilfe.
Die Ulrichswerkstätten Aichach durften kürzlich Bundestagsabgeordnete Heike Heubach begrüßen. Gemeinsam mit Sonja Schoenberner, Geschäftsführerin der CAB Behindertenhilfe, Einrichtungsleiter Johannes Kuderna, der Frauenbeauftragten Sabine Stöcklhuber, Vertreter*innen des Werkstattrats – darunter Michael Ruzicka (Vorsitzender Werkstattrat Aichach) und Gerald Fahrbach (Werkstattrat Aichach) sowie der Vertrauensperson des Werkstattrats, Ulrike Schleef, tauschte sich Frau Heubach intensiv über die Arbeit und aktuellen Herausforderungen der CAB Behindertenhilfe aus.
Als Mitglied des 21. Deutschen Bundestages engagiert sich Heike Heubach in zwei zentralen Ausschüssen: dem Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie dem Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Stärkung der Rechte von Menschen mit Teilhabebeeinträchtigungen. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass Menschen mit Teilhabebeeinträchtigungen selbst in verantwortlichen Positionen vertreten sind, um ihre Perspektiven aktiv einzubringen.
Im Gespräch mit Gerald Fahrbach ging es unter anderem um die Zukunft von Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Frau Heubach stellte klar: „Ich werde dafür kämpfen, dass Werkstätten erhalten bleiben und weiterhin offen sind. Bei vielen Besuchen konnte ich erleben, wie wichtig diese Strukturen für das soziale Miteinander sind und wie wohl sich die Beschäftigten dort fühlen.“ Sie betont gleichzeitig, dass Übergänge auf den ersten Arbeitsmarkt gefördert werden sollen – aber ebenso wichtig sei die Möglichkeit, in die Werkstatt zurückzukehren, wenn der Übergang nicht gelingt.
Ein weiteres Thema war das Entgelt in Werkstätten. Sonja Schoenberner machte deutlich, dass eine große Herausforderung in der Finanzierung liege. Die Gelder stammen nicht direkt vom Bund, sondern vom jeweiligen Leistungsträger. Die Verteilung der Mittel vom Bund über die Länder an die Kommunen sei komplex und oft unklar. Hier sieht sie dringenden Handlungsbedarf.
Zudem betonte Frau Schoenberner die Bedeutung der vollständigen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). In Bayern gebe es hierbei noch einige Schritte zu gehen, insbesondere brauche es eine klare Haltung und konsequente Umsetzung.
Frau Heubach machte deutlich, dass sie die Umsetzung dieser Ziele und der UN-Behindertenrechtskonvention vorantreiben will und sich dabei eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wünscht.
Wir bedanken uns bei Frau Heubach für ihren Besuch und den offenen, wertschätzenden Austausch. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Schritt, um Barrieren abzubauen und gemeinsam an einer inklusiven Gesellschaft zu arbeiten.