Mein Weg zum besten Job der Welt
Für die Aktionstage der Caritas Augsburg ist ein besonderes Mutmacher-Video entstanden: Darin erzählen wir die Geschichte von Dominik Lobmayr.
Im Rahmen der Caritas-Aktionstage veranstaltete die Caritas Augsburg einen Festakt zur Verleihung des Elisabethpreises an Dr. Angela Merkel. Zu Beginn dieser Veranstaltung wurden insgesamt 8 Mutmachergeschichten gezeigt, die von der Arbeit der Caritas erzählen.
"Hinter den Leistungen der Caritas für die Diözese Augsburg stehen keine anonymen Zahlen, sondern Menschen mit ganz persönlichen Geschichten von Mut, Neuanfängen und gelungener Teilhabe. Sie zeigen, was möglich wird, wenn professionelle Unterstützung und menschliche Nähe zusammenwirken", so Diakon Markus Müller, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V. über die Mutmachergeschichten aus den Mitgliedverbänden und Einrichtungen der Caritas.
Auch die CAB Behindertenhilfe konnte eine besondere Geschichte erzählen: die Geschichte von Dominik Lobmayr und seinem Weg zum besten Job der Welt.
Dominik Lobmayr hat sich entschieden, den Schritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu gehen. Sein beruflicher Weg begann 2019 bei der CAB Behindertenhilfe. Nach einem Zertifikatslehrgang, der ihn motivierte und ihm die Möglichkeit eröffnete, eine Ausbildung zu beginnen, ging er den nächsten Schritt: Heute absolviert Dominik bei DSV eine Ausbildung zum Fachlageristen. Dabei wird er von der Job-Begleitung der CAB individuell unterstützt und begleitet. Seine Geschichte zeigt, wie wichtig Mut, Motivation und die passende Unterstützung auf dem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt sein können. Dominik Lobmayrs Botschaft an andere Menschen mit Teilhabebeeinträchtigungen: "Keine Angst haben. Wenn sie außerhalb arbeiten möchten, brauchen sie Motivation und sie sollen positiv bleiben. Fehler macht jeder Mensch."
Dominik Lobmayr und alle anderen Menschen aus den Mutmachergeschichten stehen stellvertretend für Tausende Menschen, die die Caritas mit ihren Verbänden und Einrichtungen jedes Jahr begleiten. Sie machen sichtbar, was soziale Arbeit leisten kann: nicht Probleme verwalten, sondern Stärken entdecken und Menschen dabei unterstützen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Mutmacher: Der Weg von Dominik Lobmayr
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Transkript mit Bildbeschreibungen
Volltext-Alternative zum Video „Mutmacher: Der Weg von Dominik Lobmayr“, Dauer 2:10 Minuten. Das Video ist durchgehend mit ruhiger Hintergrundmusikunterlegt. Es sprechen Dominik Lobmayr, Jule-Marie Sieland von der CAB Behindertenhilfe und David Frey von der DSV.
Bild: Eine große Lagerhalle mit hohen Regalen. Dominik Lobmayr sitzt in lila Warnweste am Steuer eines Gabelstaplers und spricht in die Kamera.
Dominik Lobmayr: „Hallo, ich bin der Dominik Lobmayr und das ist mein Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.“
Bild: Dominik geht mit einem Rucksack eine Straße entlang, auf das Gebäude der CAB im Hanreiweg zu. Dann ein Interview in einem Büro vor einem Banner der DSV. Dominik trägt ein DSV-Arbeitsshirt. Eingeblendet: Dominik Lobmayr, Fachlagerist in Ausbildung, DSV.
Dominik Lobmayr: „Mein beruflicher Weg hat 2019 bei der CAB im Hanreiweg begonnen.“
Bild: Ein Lager mit Regalen voller Holzkisten. Dominik in gelber Warnweste schaut sich mit einem Kollegen Unterlagen auf einem Klemmbrett an. Danach fährt er mit einem Hubwagen durch das Lager und packt Ware in Kisten.
Dominik Lobmayr: „Damals, als ich mir das Lager angeschaut habe, habe ich sofort gesehen, dass es mir sehr gut gefällt dort. Während des Zertifikatslehrgangs habe ich sehr viel gelernt.“
Bild: Nahaufnahme eines Zertifikats für Dominik Lobmayr über den Zertifikatslehrgang „Assistent*in Lager und Verpackung“.
Dominik Lobmayr: „Er hat mich motiviert und er hat mir auch die Chance gegeben, damit ich überhaupt eine Ausbildung hier bei der DSV machen kann.“
Bild: Interview in einem Besprechungsraum. Eingeblendet: Jule-Marie Sieland, Job-Begleiterin, CAB Behindertenhilfe.
Jule-Marie Sieland: „Bei der CAB gibt es die Möglichkeit der Unterstützung von Job-Begleitern.“
Bild: Jule-Marie Sieland und Dominik sitzen zusammen an einem Besprechungstisch. Sie schauen gemeinsam Bewerbungsunterlagen durch, lachen miteinander und sehen sich auf einem Laptop die Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit an.
Jule-Marie Sieland: „Das heißt, dass man intensiv zusammenarbeitet, Stärken und Schwächen analysiert des Menschen und versucht, den richtigen Weg für den Menschen zu finden auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.“
Bild: Interview im Büro vor dem DSV-Banner. Eingeblendet: David Frey, Senior Manager Logistics Augsburg, DSV.
David Frey: „Und daraus hat er die Initiative ergriffen, seine Bewerbung eingereicht, uns aktiv damit konfrontiert, welchen Schritt er wirklich gehen möchte. Und dann war es für uns ein Selbstläufer.“
Bild: Eine große, moderne Lagerhalle der DSV. Dominik in lila Warnweste schiebt einen Kommissionierwagen durch die Regalgänge und scannt Ware.
Dominik Lobmayr (aus dem Off): „In der Ausbildung als Fachlagerist bei der DSV kommissioniere ich Ware für den Kunden.“
Jule-Marie Sieland: „Heute begleiten wir Dominik Lobmayr bei seiner Ausbildung.“
Bild: Dominik geht mit dem Kommissionierwagen durch einen langen Regalgang. Er nimmt verpackte Ware aus einem Karton, prüft sie und legt sie in den Gitterwagen. Im Hintergrund arbeitet ein Kollege.
Jule-Marie Sieland: „Also im Rahmen der Job-Begleitung bin ich im Betrieb vor Ort für Gesprächstermine, wo Dominik Lobmayr im Mittelpunkt steht, wie es ihm geht, was er braucht.“
Dominik Lobmayr: „Die CAB hat mich dabei unterstützt, damit ich überhaupt hier eine Ausbildung machen kann.“
Bild: Dominik sitzt mit Kerstin Fleischer, Berufliche Qualifizierung und Entwicklung bei der CAB Behindertenhilfe, an einem runden Tisch in einem Besprechungsraum. Sie arbeiten gemeinsam an einem Laptop, sie hört ihm zu und lächelt. Eingeblendet: Kerstin Fleischer, Berufliche Qualifizierung und Entwicklung, CAB Behindertenhilfe.
Dominik Lobmayr (aus dem Off): „Die Ausbildung besteht aus einem beruflichen Teil und aus einem schulischen Teil.“
Bild: Nahaufnahme von Arbeitsblättern, auf denen mit einem Textmarker gearbeitet wird. Dominik und Kerstin Fleischer lernen gemeinsam am Besprechungstisch, im Hintergrund ist eine Präsentation auf einem Bildschirm zu sehen.
Dominik Lobmayr: „Bei der Sankt Elisabeth Berufsschule ist der Vorteil: Die Lehrer erklären alles langsam. Sie nehmen sich die Zeit und sie motivieren auch die Schüler und Schülerinnen, wenn sie mal eine schlechte Note haben.“
Bild: David Frey im Interview vor dem DSV-Banner. Während er spricht: Dominik fährt einen Gabelstapler durch die Lagerhalle und stellt eine Palette ins Hochregal. Danach arbeitet er an einer Packstation. Er scannt Ware, legt sie in Kartons auf einem Förderband und verschließt die Pakete. Eine Kollegin steht neben ihm.
David Frey: „Für mich persönlich zählt Dominik zu den mutigsten Personen, die ich kenne, weil er jedes Mal aufs Neue den aktiven Schritt nach vorne wagt, sich traut, die nächste Hürde zu nehmen, dort neue Aufgaben anzunehmen, jetzt die Ausbildung zu beginnen. Das zeichnet ihn absolut aus und darum ist er unser Mutmacher.“
Bild: Dominik geht von hinten gesehen durch die Lagerhalle. Auf dem Rücken seiner lila Weste steht „In Ausbildung“. Dann eine Nahaufnahme seines Gesichts. Anschließend steht er in einem Regalgang und spricht in die Kamera. Eingeblendet: Dominik Lobmayr, Fachlagerist in Ausbildung, DSV.
Dominik Lobmayr: „Menschen mit Behinderung möchte ich sagen: Sie brauchen keine Angst haben, sie sollen positiv bleiben, motiviert bleiben. Jeder macht Fehler, egal wer. Jeder ist willkommen auf dem ersten Arbeitsmarkt.“