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„Zusammen geht was“ – Mitarbeitende der CAB beim Caritaskongress in Berlin
Wissenschaftliche Vorträge, praxisnahe Workshops und intensive Gespräche machten die Vielfalt der Caritas und den Wert des Austauschs erlebbar.
Unter dem Motto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.“ fand Ende Juni der 7. Caritaskongress auf dem EUREF-Campus in Berlin statt. Mit dabei waren zwölf Mitarbeitende der CAB Behindertenhilfe, der CAB Stationären Pflege, der CAS Ambulanten Pflege und der CABkom. Die Gruppe setzte sich bewusst aus jüngeren und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zusammen und griff damit das Kongressmotto auf.
Mehr als 1.000 Teilnehmende aus ganz Deutschland kamen zusammen, um sich über gesellschaftliche Herausforderungen, soziale Themen und die Zukunft der Caritas auszutauschen. Bereits bei der Eröffnung mit Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa wurde deutlich, wie wichtig Vernetzung und gemeinsames Handeln für die Caritas sind.
Impulse für die tägliche Arbeit
Zu den Höhepunkten gehörte für viele der Vortrag des Soziologen Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani. Er zeigte auf, wie wichtig Vertrauen, Beteiligung und persönliche Beziehungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Ebenso motivierend war der Abschlussvortrag der Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel, die dazu ermutigte, sich aktiv für eine gerechte und lebenswerte Zukunft einzusetzen.
Auch die zahlreichen Workshops boten wertvolle Anregungen. Themen wie Suchtprävention, Suizidalität im Alter, Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Vielfalt der Caritas machten deutlich, wie breit das Engagement des Verbandes ist. Besonders in Erinnerung blieb vielen der Workshop „Dialog als Strategie“, der zu einer klaren Haltung für Demokratie und Menschlichkeit ermutigte.
Austausch, Gemeinschaft und neue Ideen
Neben den fachlichen Impulsen war der persönliche Austausch ein großer Gewinn. Die Mitarbeitenden aus der Behindertenhilfe, der Stationären und Ambulanten Pflege sowie der CABkom nutzten die gemeinsamen Tage, um sich besser kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Jule Sieland fasst ihre Eindrücke treffend zusammen: „Mir ist vor allem der Satz ‚Zusammen geht was‘ in Erinnerung geblieben. Er hat für mich gut widergespiegelt, wie wichtig Austausch, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sind.“
Auch der Stand des Caritasverbandes der Diözese Augsburg zu den Augsburger Thesen zum Sozialstaat stieß auf großes Interesse. Die Thesen werden im September beim Caritassonntag vorgestellt, an dem auch die CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH (CAB) beteiligt sein wird.
Mit Rückenwind zurück in den Alltag
Der Caritaskongress hat viele Impulse für die weitere Arbeit in der CAB gegeben – von neuen Ideen für die Zusammenarbeit mit der YoungCaritas über den Ausbau des Ehrenamts bis hin zu einer stärkeren Beteiligung junger Mitarbeitender.
Vor allem aber nahmen die Teilnehmer*innen das Gefühl mit nach Hause, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, die sich gemeinsam für Inklusion, Solidarität und eine lebenswerte Gesellschaft engagiert – ganz im Sinne des Kongressmottos: „Zusammen geht was.“